Am Anfang war das Porträt…

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das, wenn ihr morgens aufwacht und so einen undefinierten Tatendrang verspürt? Wenn es in den Fingern und im Gehirn kribbelt aber man nicht weiß, wohin mit dieser Energie? Wäsche waschen? -Nö! Die überfällige Steuererklärung machen? – Igitt! Fenster putzen? – Auf keinen Fall!!! Man stiefelt leicht planlos durch alle Zimmer auf der Suche nach Etwas, das man schon lange erledigen wollte, aber irgendwie auch Spaß macht und nicht all zu sehr nach Arbeit klingt. Beim Blick auf meine Schlafzimmer-Kommode machte es dann Klick: Schmuck ausmisten! Ein bisschen kramen, ein bisschen sortieren, alte Schätzchen finden, Platz schaffen für Neues. Hervorragend!

Nachdem sich sämtliche Schalen und Schächtelchen mit Unmengen an Zeug auf meinem Wohnzimmertisch ergossen hatten, konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Was zum Teufel habe ich da in den letzten Jahren bloß alles zusammen gekauft und WARUM?

Das Häufchen mit allem, was ich dringend aussortieren wollte, wuchs und wuchs. Aber wohin damit? Mein Kreativzentrum im Gehirn nahm wie von selbst die Arbeit auf. Ideen und Bilder rauschten vor meinen Augen und irgendwie musste ich plötzlich wieder an den Oman denken und an die hübschen jungen Frauen, die sich zu besonderen Anlässen so wunderbar mit Schmuck behängen. Aus vielen Gedanken wurde innerhalb von einer Woche ein Projekt und mein alter Schmuck fand ein neues Leben: als Applikation auf meinen gedruckten Fotokissen.

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