Oman? Alleine? Als Frau?

Oman? Wo ist das denn? Das ist doch viel zu gefährlich! Werden da nicht ständig westliche Touristen entführt? Du reist alleine? Als Frau? Wer macht denn sowas? Hast du dir schon eine Burka gekauft? Und was ist mit Autofahren?! Das darfst du da doch gar nicht! Und der IS? Vergiss nicht den IS!

Ich erinnere mich noch gut an die zum Teil haarsträubenden Reaktionen auf mein geplantes Oman-Sabbatical.  Doch wem mochte ich das verdenken, ist der Oman doch nach wie vor ein eher unbekanntes Reiseland und der Nahe Osten seit vielen Jahren nur in Verbindung mit Krieg, Terror und Flucht in den 20 Uhr Nachrichten präsent. Dass die Wahrscheinlichkeit, dort in die Fänge des IS zu geraten, geringer ist, als sich beim Papiertackern im Büro den Finger zu amputieren – mag sich kaum einer vorstellen.

Nachdem ich den Oman nun schon seit vielen Jahren auf eigene Faust bereise, verstehe ich mich auch ein wenig als Botschafterin des Landes. Ich möchte aufklären und aufräumen mit diesen Vorurteilen und die Menschen ermutigen, dieses zauberhafte Land zu erkunden. Ich habe schon viele Länder bereist und kann guten Gewissens sagen, dass ich mich noch nirgendwo auf der Welt sicherer gefühlt habe.  Die Omanis sind die herzlichsten, freundlichsten und hilfsbereitesten Menschen, die man sich vorstellen kann und dabei unheimlich respektvoll und überhaupt nicht übergriffig. Keine schrägen Blicke, keine dunklen Gassen, kein mulmiges Gefühl, wenn man sich als einzige Westlerin durch die Straßen bewegt. Ein platter Reifen, den richtigen Weg verloren, den Koffer zu schwer gepackt – kein Problem. Ich garantiere euch, dass in Windeseile mindestens ein Omani herbei geeilt kommt, der euch aus eurer misslichen Lage befreit. Ohne irgendwelche Hintergedanken. Und das auch noch gerne.

Ich verliebe mich jedes Mal aufs Neue in dieses wunderschöne Land und seine faszinierenden Menschen. Jeder Kontakt mit ihnen stärkt meine Überzeugung, dass es egal ist, woher man kommt und woran man glaubt, solange man in die gleiche Richtung blickt.

Wer nun noch ein bisschen mehr Lust bekommen hat, das Sultanat zu erkunden, kann mich gerne zur Unterstützung der Reiseplanung kontaktieren. Ich stehe euch mit Rat und Tat zur Seite.

Ma’a salama!

Sabine

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