Tag 5

Sal─üm ihr Lieben,

der dritte Tag auf dem Al Jabal Al Akhdar geht zu Ende und ich habe den schlimmsten Muskelkater aller Zeiten. Meine nicht vorhandenen Wadenmuskeln sind kurz vorm Platzen nach 3 Tagen nichts als Klettern und Treppensteigen – ich Oma! ­čÖü

Leider musste Sufyan heute schon abreisen. Er hat einen Anruf von der Arbeit bekommen. Dar├╝ber waren wir beide sehr traurig. Wir haben uns so toll verstanden und h├Ątten gerne noch mehr Zeit miteinander verbracht. So kam es also, dass ich heute von einer fremden omanischen Frau in einem Auto voller s├╝├čer Kids am Hotel abgeholt und nach Al Ain gebracht wurde. Von dort aus bin ich wieder nach Al Shirayjah gewandert, um dort bei der Rosenwasser- Herstellung zu zu schauen.

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Das war ziemlich cool, wie es da aus den Kesseln dampfte und es roch soooo gut. Der Opi und ich haben mit H├Ąnden und F├╝├čen versucht zu kommunizieren, was eher so mittel gut gelang. Deshalb habe ich auch nur eine ungef├Ąhre Vorstellung davon, wie das Ganze funktioniert. Eine Flasche seines Rosenwassers habe ich selbstverst├Ąndlich gleich gekauft.

Als ich mich auf den Weg zur├╝ck nach Al Ain machen wollte, bog ich links auf den Falaj ab, anstatt der ausgeschilderten Route zu folgen. Wer einen besonders tollen Ausblick haben m├Âchte, sollte dies ebenfalls tun.

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Zur├╝ck in Al Ain habe ich dann um 15h auf meine R├╝ckfahr-Gelegenheit gewartet und dabei Bekanntschaft mit einigen Kindern des Dorfes gemacht. Die rollten riesige Gasflaschen durch die Gassen. Als sie dann auf einen ziemlich steilen Anstieg zusteuerten, hatte das M├Ądchen Probleme weiter zu kommen. Mit ein paar Handzeichen fragte ich sie, ob ich ihr helfen solle. Sie strahlte und nickte und so schleppte die Bine das Ding unter gro├čer Belustigung aller Kinder den Berg hoch ­čÖé Die Kinder in Oman sind wirklich ganz besonders. Ohne Ber├╝hrungs├Ąngste oder Vorurteile suchen sie den Kontakt zu einem und man wird jedes Mal aufs Neue von ihnen verzaubert.

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Und w├Ąhrend ich die Kleinen hier oben beobachte, frage ich mich, wo die Kinder wohl gl├╝cklicher sind. Hier oder bei uns. Und wie l├Ąsst sich Gl├╝ck eigentlich bemessen? …

Um 15:15h hielt dann ein Wagen vor mir, ein Mann stieg aus und sagte, er komme um mich zu holen. Ihr kennt mich, ich habs mal geglaubt und bin bereitwillig mitgefahren ­čÖé Der Mann stellte sich als Hamood vor und war sehr gespr├Ąchig. Falls ich wieder mal nach Al Jabal Al Akhdar komme und seine Hilfe brauche, solle ich mich einfach melden. Die Omanis wittern in den Touristen eine echte Perspektive und versuchen, wo immer m├Âglich, einen Fu├č in diese wachsende Branche zu setzen. Von mir aus gerne. Habe seine Nummer gespeichert und komme gerne darauf zur├╝ck.

Morgen fr├╝h holt mich Sufyan ab und dann geht es f├╝r mich weiter Richtung Nizwa. Nun ist schon fast eine Woche um. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht… zum Gl├╝ck wei├č ich, dass ich wieder komme. S├╝├če Tr├Ąume, meine Lieben.

0 Gedanken zu „Tag 5

  1. Martin Caceres sagt:

    Liebe Sabine, dein Blog und deine Begeisterung f├╝r den Oman, sind wundervoll..
    Genau dass, sch├Ątze ich sehr an dir. Du hast dir ein Ziel gesetzt, den du jetzt quasi ausf├╝hrst.. Dies ist nur ein Vorgeschmack f├╝r das, was dich sp├Ąter noch erwarten wird..
    Ich verfolge ab sofort deinen Blog und w├╝nsche dir alles Gute.
    Viel Spa├č im Oman.

    :-))

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