Tag 12 – 16 – Salalah

SALALAH-LA-LA-LAAAA!

Hier ist es echt schön!

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, ich habe mich irgendwo grandios verfahren oder bin in Haima in ein schwarzes Loch geraten und in der Karibik rausgekommen. Das ist es, was mich am Oman so fasziniert. Die Vielseitigkeit. Berge, Wüsten, Wadis und nun Tropen. Naja zumindest in Teilen, denn das Grün der Berge ist 5 Monate nach dem Monsun wieder verschwunden, was aber geblieben ist, sind tropische Gärten, in denen tonnenweise Bananen, Papayas und Kokosnüsse von den Bäumen hängen, Sonne satt und Traumstrände so weit das Auge reicht. Wirklich paradiesisch.

Salalah liegt dicht an der jemenitischen Grenze, die meisten Omanis hier sind anders als im Rest von Oman keine Ibaditen sondern Sunniten, was man  u.a. an der Bekleidung der Frauen erkennen kann. Während in Muscat mittlerweile die meisten Frauen auf den Gesichtsschleier verzichten, ist er hier deutlich in der Mehrheit und da ich scheinbar komplett außerhalb der Saison hier bin, gibt es außer mir kaum Touristen, was dazu führt, dass ich noch mehr als Alien wahrgenommen werde. Wenn ich jedes Mal, wenn mich ein Gastarbeiter mit offenem Mund anstarrt einen Rial bekommen hätte, ich bräuchte nicht mehr arbeiten gehen. Das kann manchmal doch etwas anstrengend sein und ich erwische mich hin und wieder bei dem Gedanken, einem einfach mal die Zunge rauszustrecken. Aber ich will nicht unhöflich sein und für noch mehr Irritationen sorgen.

In Salalah gibt s außerhalb der Monsunzeit relativ wenig Spektakuläres zu sehen und so lohnen sich vorallem Tagesausflüge in die nähere Umgebung: Taqah, Mirbat, Mughsayl (Blowholes), die antiken Ruinen von Sumharam und die Wadis. Besonders schön sind auch Spaziergänge durch die tropischen Gärten, in denen man als Touri unter Garantie eine Kokosnuss geschlachtet und geschenkt bekommt:

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So und jetzt kommt morgen das, worauf ich mich die ganze Zeit schon am Allermeisten freue: um 10:30 Uhr hole ich meine Mama und Jutta am Flughafen Salalah ab und wir begehen meine letzten 2 Wochen im Oman gemeinsam. Ich bin überglücklich und kann es kaum erwarten, die beiden in Empfang zu nehmen.

Fühlt Euch geküsst!

Bine

P.s.: ein kleiner Nachttrunk.

 

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